Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah
Mit dieser viel zitierten Frage von Johann Wolfgang von Goethe, möchte ich dich einladen, mit mir am 5. Mai d.J. den Leistruper Wald zu durchwandern.
Rundwanderweg ca. 8 km. Geringe Steigungen sollten eingeplant werden.
Der Leistruper Wald ist bekannt durch seine Opfersteine.
Seinen Namen erhielt das Gebiet vom Gut Leistrup und wurde zum ersten Mal im Jahre 1390 urkundlich erwähnt.
Der Wald ist lichtdurchflutet und beherbergt schöne Laub- und Nadelgehölze.
Opfersteine im Leistruper Wald in Diestelbruch
Kurzbeschreibung:
Geologisch betrachtet, handelt es sich bei den Opfersteinen um Lesesteine. Sie sind zum Teil mehrere Kubikmeter groß und stammen aus den im Untergrund des Gebietes eingelagerten hellgrauen und bis zu zwei Meter dicken Sandsteinbänken. Dazwischen finden sich Schichten aus schwarz-grauem Ton.
Abgelagert wurden sie vor etwa 200 Millionen Jahren. Doch über diese geologischen Fakten hinaus haben die als Naturdenkmal ausgewiesenen Opfersteine für viele Menschen eine magische Anziehungskraft. Bis heute wissenschaftlich nicht erklärte Rillen, Löcher und schalenförmige Vertiefungen lassen die Annahme zu, dass sie zu kultischen Zwecken von Menschenhand geschaffen wurden.
Opferriten, Energielinien, Kraftfelder, astronomische Vernetzungen mit anderen magischen Orten in der Umgebung, wie zum Beispiel den Externsteinen sind Stichworte im Zusammenhang mit den Opfersteinen. Auf eine mögliche kultische Bedeutung weist auch die Chronik der Stadt Detmold hin: sie schreibt von „Schalensteinen“ als steinernen Dokumenten aus vorchristlicher Zeit. Zudem haben die Germanen ihren Göttern in „Heiligen Hainen“ geopfert und der Teil des Leistruper Waldes, in dem die Opfersteine liegen, heißt „Alter Hain“.
Von Detmold kommend B 239 (Kreuzung Remmighausen Nordumgehung) Richtung Schönemark fahren!
Biege links ab auf K 93 Wilberger Str.,
nach ca. 900 m biege links ab auf Lenstruper Weg,
nach ca. 200 m biege rechts ab auf Strangweg,
nach ca. 1,5 km biege links ab auf Leistuper Wald-Str.,
zum Parkplatz Berghof Stork
Nach der Wanderung können wir im Berghof, mit dem wohl schönsten Ausblick auf den Teutoburger Wald, (Werbung Berghof Stork) verweilen und den Tag bei Kaffee, Tee, Bier und Kuchen ausklingen lassen. Weil hier der Kuchen frisch zubereitet wird, wäre es wünschenswert, dem Wirt vorab die Teilnehmerzahl zu benennen. Aus diesem Grunde bitte ich dich, mir deine Teilnahme ( per Mail) bis zum 4.5. mitzuteilen.
Also, bis zum 5.Mai.
Uli
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