Hier die Fotos der Wanderung:
Bei hochsommerlichen Temperaturen machten sich 12 Wanderer auf die Socken.
Eine Zwischenrast wurde eingelegt im Bauerkamp. Die Tour endete um 17 Uhr bei Kaffee und Kuchen im Waldschlösschen.

















Die hier vorgestellte Wanderung erfordert ein wenig Kondition. Sie führt über eine Wegstrecke von ca. 13 km und nimmt etwa 3 Stunden in Anspruch.
Es ist eine ruhige Wald- und Feldwanderung mit viele schönen Ausblicken auf angenehm zu begehenden Wegen. Wir erwandern dabei in ständigem Auf und Ab 3 lippische Höhlen.
Der Startpunkt ist die Bushaltestelle „Brauerei“ im Schlänger Ortsteil Kohlstädt. Ausgewiesene Wanderparkplätze existieren hier nicht, für unsere PKW stehen aber ausreichend geeignete Parkmöglichkeiten entlang der ehemaligen B1 zur Verfügung.
Wegbeschreibung
Von der Bushaltestelle aus marschieren wir ein kurzes Stück zurück in Richtung Schlangen. Nach wenigen Metern biegen wir links ab, in die Straße „In der Grund“. Von nun an folgen wir der Markierung des Wanderwegs ◊. Kurz nachdem wir die Talbrücke der Bundesstraße 1 unterquert haben, biegen wir nach links ab. Bald erreichen wir einen malerischen, von knorrigen Bäumen gesäumten Hohlweg.
Der Weg führt über einen Hügelkamm, zu beiden Seiten sind wir von welliger Weidelandschaft umgeben. Nach links blicken wir bis zu den Wäldern auf der anderen Seite der tief ins Tal eingeschnittenen Passstraße über die Egge. Im Frühjahr kann man hier am Weg eine Vielfalt von Frühblühern bestaunen, so zum Beispiel Leberblümchen, Buschwindröschen oder auch Veilchen.
Nach einer Weile führt uns der Weg in den Wald, am ersten Kreuzungspunkt halten wir uns geradeaus. Kurz darauf erreichen wir die Hohlestein-Hütte. Diese Schutzhütte ist in keinem guten Zustand und lädt zu einer Rast nicht unbedingt ein, bei einem kräftigen Regenschauer erfüllt sie dennoch ihren Zweck. Einige Meter hinter der Hütte gabelt sich der Weg, wir halten uns rechts. Wenig später bietet sich die Möglichkeit, einen kurzen Abstecher nach links zur Hohlsteinhöhle zu unternehmen. Die entsprechende Markierung am Baum dürfen wir nicht verpassen, es gibt keinen eigenen Wegweiser!
Schon sind wir an der Hohlsteinhöhle angelangt.
Diese Klufthöhle führt auf einer Länge von 260 m bis in die Tiefen der kreidezeitlichen Turonschichten. Da die Höhle ein wichtiges Überwinterungsquartier für zwei Fledermausarten, das Große Mausohr und die Teichfledermaus, darstellt und darüber hinaus eine Vielzahl von Kleinlebewesen beheimatet, ist der Höhleneingang von einem Gitter verschlossen.
Wer mindestens bergsteigerisch geübt ist, kann bei der Försterei Externsteine einen Schlüssel für das Tor gegen Hinterlegung seines Personalausweises ausleihen und die Höhle auf eigene Gefahr erkunden. Allerdings bietet sich auch bei verschlossenem Tor ein kurzer Einblick in die Tiefen dieser Klufthöhle.
Wir wollen uns die Kletterei jedenfalls ersparen.
Nach diesem kleinen Abstecher kehren wir auf den Hauptweg zurück und setzen unsere Wanderung fort. Die Hudebuchen am Wegesrand erscheinen uns wie Gespenster.
Bald treten wir wieder aus dem Wald heraus und genießen einen weiten Blick über Felder und Weiden in Richtung Veldrom. Bei der nächsten Abzweigung halten wir uns rechts.
Über den Eggeberg hinweg geht es an den Windrädern vorbei auf den (kleinen) Bielstein, der mit 409 m um einige Meter höher ist, als sein (großer) Bruder, der mit dem Sendemast oben darauf.
Wir tauchen in den Wald ein und erreichen nach kurzer Wegstrecke die 2. Höhle, das Lukenloch. Der Eingang ist von außerhalb eines Zaunes zu sehen. Nach einigen hundert Metern sehen wir die in einem geologischen Aufschluss liegende Bielsteinhöhle. Wer Lust hat, kann hier nach Fossilien suchen.
Am Wegesrand finden wir einen gut erhaltenen Grenzstein.
Wir gehen weiter und erreichen auf ansteigendem Weg die Gaststätte Bauerkamp (oder doch: Bauernkamp?). Hier ist eine kleine Pause möglich (montags Ruhetag) zur Stärkung und zum Austausch von Körperflüssigkeiten. 
Auf dem A1 geht die Wanderung mit schönen Ausblicken ins Paderborner Land und bei guter Sicht hin zu den Ausläufern des Sauerlandes weiter in das Lange Tal hinunter. Dort zweigen wir bald rechts ab in Richtung Schweinestallsgrund, wo ich mich letztes Mal verlaufen habe (also aufpassen beim Abzweigen).


Im Hasselholz geht es in einer Spitzkehre hinunter in den Borgesgrund, vor einer Bank geht es rechts hinauf in den Wald wo wir bereits wieder die Autos auf der B1 hören. Bald unterqueren wir die Straße und sind wieder in Kohlstädt angelangt. Entlang der alten B1, vorbei an der alten Burg Kohlstädt geht es auf dem breiten Gehweg durch das Dorf zurück zum Ausgangspunkt an der alten Brauerei.
Zur Stärkung bietet sich anschließend an ein Besuch im Kreuzkrug (Dienstag Ruhetag)


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