














Burggeschichte
Urkundlich belegt ist der Besitz der Burg durch Heinrich Graf von Sternberg für das Jahr 1252. 1405 fielen Burg und Grafschaft Sternberg an die Edelherren zu Lippe, in deren endgültigen Besitz sie im Jahre 1788 überging. Die Fürsten zu Lippe führten seit der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts umfangreiche Erweiterungsbauten durch, sie errichteten den Südturm und gestalteten den Nordturm in seiner heutige Form um.
1959 gründete Peter Harlan die Musikschulungsstätte Burg Sternberg, der ab 1962 eine Jugendherberge angegliedert wurde. Diese existierte bis 1978. Die Kurse zur Musikerziehung und die Vorführungen der historischen Instrumente der Sammlung Peter Harlan wurden bis 1990 von seinen Kindern Till und Klaus durchgeführt. Danach übernahm diese Aufgabe der Verein Musikburg Sternberg e.V.
1996 veranstaltete der Landesverband Lippe durch sein Institut für Lippische Landeskunde, jetzt Kulturagentur des Landesverbandes Lippe, ein Symposion, um über die künftige Nutzung der stark sanierungsbedüftigen Burg Sternberg zu diskutieren. Als Ergebis der Diskussionen wurde die Nutzung der Burg Sternberg als Musikburg empfohlen.
1998 begann dann die bauliche Sanierung der Oberburg, 2001 die Umsetzung des Konzeptes, die Burg Sternberg multifunktional zu nutzen, und zwar als kultureller Veranstaltungsort mit dem Schwerpunkt Musik. Außerdem wurden die Veranstaltungsräume auch für private Feierlichkeiten geöffnet.
Seit Beendigung des ersten Bauabschnitts im Jahre 2001 veranstaltet das Institut für Lippische Landeskunde (Kulturagentur) eine eigene Konzertreihe mit dem Schwerpunkt Alte Musik und Klassik. Hochkarätige Künstler, wie das Bremer Kaffeehausorchester oder kammermusikalische Ensembles aus ganz Europa wurden für die Veranstaltungen verpflichtet.
Seit dem Ende der Renovierungsarbeiten im April 2003 unterhält die Kulturagentur eine Nebenstelle auf Burg Sternberg, wo die unterschiedlichen kulturellen Angebote koordiniert und organisiert werden. Ab dem Juni 2004 hat der Instrumentenbauer Walter Waidosch seine Werkstatt auf der Burg eingerichtet und im Zusammenhang mit der Eröffnung des „Klingenden Museums“ die Instrumente der Sammlung Peter Harlan der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich gemacht.
Außerdem führt er Seminare zur Reparatur historischer Instrumente durch, die in der Kulturagentur gebucht werden können.
Neben der kulturellen Nutzung der Burg stehen die Räumlichkeiten der Oberburg auch für private Feierlichkeiten zur Vermietung. Hochzeiten mit standesamtlicher Trauung finden dort ebenso regelmäßig statt wie Jahreshauptversammlungen, Geburtstage, Taufen und andere gesellige Anlässe.
Aufgrund ihrer einzigartigen Lage und ihres historischen Ambientes hat sich die Burg Sternberg in den letzten Jahren zu einem bevorzugten Veranstaltungsort für kulturelle und feierliche Anlässe entwickelt, welcher durch die Qualität des Angebotes und den regen Zuspruch des Publikums den Vergleich mit anderen Orten gleicher Güte nicht scheuen muss.
Wir hatten das Glück, eine Führung durch die Burg mit Herrn Frank Jendreck erleben zu dürfen.
Hier aber zunächst die Einladung zur Wanderung:
Spaskarrenwanderer wandern im Extertal
Gewandert wurde im Extertal schon immer, denn früher gab es eben oft keine andere Möglichkeit und man
ging einfach auf Entdeckertour!
Wer heute im Extertal wandert, erlebt die abwechslungsreiche Landschaft hautnah und mit allen Sinnen. Die
herrlichen Ausblicke von der Hohen Asch (371 m), von Burg Sternberg, oder von Goldbeck hinunter ins Tal -
sie bleiben lange in Erinnerung. Der Wechsel zwischen üppiger Natur und lippischer Kulturlandschaft macht
hier den Reiz aus.
Das Grün des Frühjahrs, die kräftigen Farben und intensiven Gerüche des Sommers, die Vielfalt der Farben im
Herbst, oder die weiße Winterlandschaft - jede Jahreszeit hat für den Wanderer hier im Extertal ihre Reize.
Das Extertal ist Naherholungsgebiet
Wo auch immer man im Extertal bewegt: Man ist von Natur umgeben.
Auf den Wiesen weiden Kühe und Pferde. In den Wäldern sieht man Füchse, Rehe und Wildschweine. An
Bächen und Teichen stehen im Morgentau die Fischreiher, und suchen sich ihre Beute.
Im Frühjahr und Sommer leuchten die intensiven Farben der Felder und Wälder, und im Herbst tauchen
Schafherden aus dem Morgennebel auf. Leben in der Natur, Leben mit Tieren, ist hier einfach
selbstverständlich.
Wir treffen uns am Mittwoch, den 21. September 2011 um 13.30 Uhr
auf dem Wanderparkplatz an der Burg Sternberg.
Die Wanderung beginnt auf einer Höhe von etwa 370 m und verläuft zunächst
ein kurzes Stück parallel zur Landstraße und dann zu dem Skilift, im Wald
entlang zum Pieperberg.
Von hier geht es auf befestigtem Feldweg immer dem A 5 folgend vorbei am Gut
Jägerborn, durchs Beeketal nach Asmissen an der Extertalstrasse.
Die dort befindliche Gaststätte ist leider nur in den Mittags- und Abendstunden
geöffnet, sie liegt etwa auf 200 m Höhe.
Durch den kleinen Ort geht es jetzt in südwestlicher Richtung stetig leicht
ansteigend auf den Winterberg hinauf.
In der Nähe der ehemaligen Radarstation überqueren wir die K 46 von Linderhofe nach
Alverdissen, um in einem Bogen nach gut 2 Stunden zum Ausgangspunkt
zurückzukommen, dabei haben wir ca. 170 Höhenmeter geschafft.
Anschließend ist geplant, zum Kaffee einzukehren im VCH Hotel "Zur Burg Sternberg".
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