Dienstag, 17. Januar 2012

Diestelbruch 17.1.2012





















Heute beginnt die Fotostrecke mit einem Bilderrätsel:


Wanderung im Leistruper Wald

Wir treffen uns am Dienstag, den 17. Januar 2012 um 13.00 Uhr auf dem Wanderparkplatz am Waldcafé in Detmold-Diestelbruch, Leistruper Waldstr. 40.

Der Leistruper Wald gehört zum Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald. Er liegt etwa 4 km östlich der Detmolder Kernstadt im Ortsteil Diestelbruch und weist eine Größe von rund 3,75 km² auf. Der Name stammt vom benachbarten Gut Leistrup, das erstmals 1390 urkundlich erwähnt wurde.

Der Untergrund des Leistruper Waldes wird aus hellgrauem Sandstein und schwarzgrauem Ton gebildet, der im Trias vor rund 200 Millionen Jahren entstand. Die mächtigen Sandbänke sind bis zu 2 m dick, so dass Lesesteine von mehreren Quadratmetern Größe anzutreffen sind. Die wasserstauende Eigenschaft der Tonschicht sorgt für Quellen, Tümpel und kleine Sumpfgebiete. Im Leistruper Wald entspringen die Wörbke und die Wedasch, beides rechte Nebenflüsse der Werre. Der Baumbestand setzt sich überwiegend aus Rotbuchen, Roterlen und Traubeneichen zusammen.

An mehreren Stellen sind Steinsetzungen zu finden, die allerdings nicht aus vorgeschichtlicher Zeit stammen. Vielmehr wurden diese Steinwälle angelegt, als das Gebiet als Hudewald diente, um die forstlichen Gartenanlagen und Schonungen vor dem weidenden Vieh zu schützen. Erst 1850 wurde der Leistruper Wald infolge des Hude-Ablösegesetzes für Viehherden gesperrt. Die Steinwälle verfielen, kleinere Steine wurden für den Hausbau, für Mauern und andere Zwecke verwendet und nur die schweren blieben bis heute an Ort und Stelle. An zwei Standorten sind sogenannte Opfersteine zu sehen. Eine Bedeutung als altgermanische Kultstätte kann jedoch wissenschaftlich nicht belegt worden.

Wir wandern zunächst auf dem A1 Richtung Oberschönhagen und dann mit Blick auf die Windmühle in Fissenknick am Ostrand des Waldes entlang. An Steinhage Teich wechseln wir auf den A4, der uns Richtung Storkskrug führt, von wo wir einen schönen Blick Richtung Hermannsdenkmal haben. Dann geht es hinunter nach Schmedissen, nach Schönemark und über Lenstrup zum Ausgangspunkt zurück.
Wir haben dann gut 9 km hinter uns und Durst auf eine schöne Tasse Kaffee.

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