Montag, 25. Mai 2026

Stadtrundgang durch Lage Innenstadt

 

  

            Herzlich Willkommen in SUGARVILLE, der Zuckerstadt!
 

Das Lage so unscheinbar ist (böse Zungen bzw. alle Lipper, die nicht in Lage wohnen, würden sogar das Adjektiv hässlich verwenden), liegt wohl an seiner Geschichte: 

Der Ort entstand zwar um das Jahr 1000, war jedoch das gesamte Mittelalter über nie mehr als ein Marktflecken, der weder einen planmäßig angelegten Grundriss besaß noch eine Umgrenzung durch eine Stadtmauer oder einen Graben. Erst im 19. Jahrhundert wuchs Lage dann und wurde zumindest innerhalb des Fürstentums Lippe zum führenden Industriestandort (Ziegelei und später Zuckerfabrik). 

Bedingt durch Kriegsschäden und kurzsichtige Stadtplanungen seit den 50ern verschwand ein Großteil der historischen Bausubstanz, der aber wohl auch immer nur aus eher unbedeutenden Ackerbürgerhäusern bestand. Heute sind in der Kernstadt nur noch 23 Baudenkmale erhalten. 

  Lage hat aber wider erwarten viel interessante Gebäude, über die uns

              Udo Schriegel (hier in voller Aktion auf dem Marktplatz)                         als gelernter Stadtführer interessantes und spannendes erzählen kann.

An einigen Stationen soll auf von Wilhelm Büker, unserem ehemaligen Vorstandsmitglied, initiierte oder geschaffene Besonderheiten aufmerksam gemacht werden.

Wegen der dortigen Parkmöglichkeiten treffen wir uns auf dem Schützenplatz an der Eichenallee vor der Bahnschranke. (Navi: Lage, Eichenallee)

Hier der Plan unseres knapp 4 km langen Weges, auf dem auch 2 öffentliche Toiletten erkennbar sind.

Vom Parkplatz aus marschieren wir über die "Wilhelm-Büker-Allee" zu auf die 

                  Kathedrale der Körperertüchtigung

                                             (Sporthalle des Vereins TG Lage)

      um kurz darauf dem Friedenspark einen Besuch abzustatten.

Ein Stück der Mall (Bergstraße) folgend erreichen wir bald das ein wenig versteckt liegende Bürgerhaus der Stadt Lage, die ehemalige katholische Kirche.

Davor befindet sich ein kleiner Brunnen und eine Frauenbüste, worüber es viel zu erzählen gibt.





 

 

 

 

 

 

 

Nach einem kleinen Schlenker durch die Plassstraße und die Rhienstraße vorbei am Spritzenhaus, Knast, Wohnhaus oder Vereinshaus - alles war oder ist im kleinsten Fachwerkhaus von Lage - geht es in Richtung Bahnhof. 

Auf dem Sedanplatz

können wir uns den Bahnhof ansehen und einen Blick werfen auf die "Hochbegabten Manufaktur" (Grundschule der Stadt Lage seit vielen, vielen Jahrzehnten)

             Von dort führt unser Weg zur ehemaligen "Zeche Quest"

in deren Garten sich der Regenwasserbaum befindet.

Vielleicht ist Zeit und Möglichkeit, auch einen Blick in das Innere des Gebäudes mit seinem beeindruckenden Treppenhaus zu werfen.

Quer durch die Stadt gehen wir dann über den Marktplatz mit der beeindruckenden Kirche

und dem Zieglerbrunnen an den Werrestrand, dem wir ein wenig folgen um uns den Zustand der Lagenser "Burg" anzusehen?????

Durch kleine Tweten führt unser Weg danach zum "Alten Amtsgericht" und der Sparkasse, wo wir über dieses Pärchen

             ein paar Dönekes hören wollen, bevor wir uns im
zu Kaffee und Kuchen niederlassen und noch ein wenig erzählen wollen.

 

 
 

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