Mittwoch, 28. Januar 2015

Durch den Stadtwald von Lage und über den Werresiek



Treffpunkt ist am Mittwoch, den 28. Januar 2015 um 13 Uhr der Schützenplatz in Lage
(Navi: Lage, Eichenallee) stadtauswärts links direkt vor dem Bahnübergang.


Wir gehen über die Bahnlinien nach Bielefeld und Herford, die sich kurz danach mit einer Brücke kreuzen, auf dem Goetheweg bis zu Einmündung in die kleine Straße "Auf der Lieth".  Nach wenigen Metern stoßen wir auf einen vom Kreis Lippe zum Naturdenkmal erklärten Hohlweg. Es ist ein alter Triftweg, über den das Vieh in das Hudegebiet geführt wurde.

Bald stoßen wir rechter Hand auf eigentümliches Gemäuer, einen ehemaliger Eiskeller. Eis- oder auch Felsenkeller dienten in der Zeit, als es noch keine anderen Kühlmöglichkeiten gab, zur Einlagerung von Eisblöcken, mit denen dann Bierfässer oder Lebensmittel länger frisch gehalten werden konnten. Den hier ehemals vorhanden Keller hat ein Lagenser Gastwirt 1862 anlegen lassen. Während des 2. Weltkrieges diente er als Luftschutzbunker. Vor ca. 20 Jahren wurde er größtenteils verfüllt und nur noch der zugemauerte mit Bruchsteinen umrahmte Eingang ist zu sehen, für Fledermäuse wurde ein Einflugloch gelassen.

Einige Meter weiter sehen wir linkerhand das 1925 errichtete Wohnhaus des ehemaligen Stadtförsters Schmidtmeier. Rechts liegt das ehemalige Naturfreundehaus, das 1950 gebaut wurde und gleichzeitig als Tagungsstätte für einzelne Vereinsgruppen, als auch Ferienheim für auswärtige Gruppen und Einzeltouristen diente. Vor ein paar Jahren wurde es von den Pfadfindern übernommen. 

Dann geht es rechts in den Wald hinein.


Auf dem Weg hinauf zur Wilhelmsburg, einem der Wahrzeichen der Stadt Lage, kommen wir an einem Irrgarten mit Steingrotten vorbei. Die hier vorhandenen Gedenksteine sind dem Fürsten Bismarck, Kaiser Wilhelm I und Kaiser Friedrich III gewidmet. Ein hier vor Jahren unter anderem von Wilhelm Büker angelegter Weinberg ist inzwischen wohl wegen der fehlenden Süße der Trauben wieder aufgelassen worden.


Gegenüber der Wilhelmsburg, die derzeit ein chinesisches Lokal beherberg, befindet sich die Tennisanlage des TC Rot-Weiß Lage. Hier können wir den Ausblick auf die Stadt Lage mit der Zuckerfabrik und das umliegende südliche Lipperland genießen.


Unser Weg führt uns weiter in Richtung der so genannten Bergkuppe, die von zwei Wasserhochbehältern gekrönt ist, die einen gleich bleibenden Druck für die angeschlossene Wasserversorgung gewährleistet.

Heute ist wegen des Baumbewuchses kaum noch ein Ausblick möglich.

Vom Waldrand bietet sich allerdings ein schöner Blick über die "Liebesinsel" hinweg ins lippische Bergland.

Vielleicht finden wir rechts des Weges innerhalb dichten Bewuchses einen Vermessstein aus dem Jahr 1875.


Zurück im Wald stoßen wir auf die Reste eines alten Schießstandes und erreichen bald den Waldsportplatz. Auf der gegenüberliegenden Seite sehen wir "Ebmeyer-Stiftung". 1889 hatte die Witwe eines wohlhabenden Kaufmanns dem Verschönerungsverein 155 Mark vererbt, um eine "monumentale Anlage" auf dem Lageschen Berge zu errichten. Da sich der Verschönerungsverein aber aufgelöst hatte, ging das Geld an die Stadt Lage über, was die "monumentales" daraus geschaffen hat, sieht man hier sehr deutlich.

An Mergelkuhlen vorbei führt uns der Weg wieder an den Waldrand, dem wir in Richtung Waddenhausen folgen. Im Rahmen der "Plant-for-the-Planet"-Initiative haben Schüler von 4 Lagenser Schulen im November 2014 am Lönsweg, den wir jetzt kreuzen, 2.100 kleine Eichen auf einem 2.000 qm großen Grundstück gepflanzt.
Entlang eines Feldraines immer mit Blick auf unser Kaffeeziel: das Ziegeleimuseum, erreichen wir bald den Waddenhauser Berg, den während der Bauphase der hier errichteten Häuser so genannten Hypothekenhügel, mittlerweile dürften die Hypotheken aber weitestgehend abgezahlt sein.  


Bald kreuzen wir die B 239 nach Herford um auf der anderen Seite das Naturschutzgebiet Werreniederung und Haferbach zu erreichen. Die Teiche am Werresiek sind durch Auskiesung entstanden und waren danach bei der Bevölkerung als  Badeseen sehr beliebt. Obwohl es aber weder Parkplätze noch Toilettenanlagen gab, konnte man die Besuchermassen nicht einschränken. In Erinnerung ist noch die Geschichte eines Bauern, der mit seinem tätigen Güllestreuer an den parkenden Autos entlang gefahren ist. Die Stadt Lage sah sich letzten Endes gezwungen, das gesamte Gebiet Sommertags einzuzäunen.

Über eine kleine Fußgängerbrücke überqueren wir die Werre und ereichen bald die Pottenhauser Straße, der wir ein kleines Stück folgen um nach einer erneuten Werrequerung bald den Stadtrand zu erreichen. Am Rande einer Siedlung entlang geht es über die Bundesstraße hinweg und entlang des Goethewegs wieder zu den Autos.

Zum anschließenden Kaffeetrinken sind für uns Plätze reserviert in der Gaststätte des Ziegeleimuseums in Lage-Hagen (ca. 2 km). 


Sommertags fährt Heinz Beermann die Lok (s. Bild).

Infos aus: "Der Stadtwald von Lage", Serie "Lippische Kulturlandschaften", Herausgeber: Lippischer Heimatbund

Hier die Fotos der Wanderung











 
 

Sonntag, 9. November 2014

Bärenstein, Holzhausen 12. November 2014

Nach der schönen Wanderung im  Hiddeser Forst
lade ich euch zu einer Wanderung nach Holzhausen-Externsteine ein.

Das Novemberwetter meint es z.Zt. noch recht gut mit uns, also sollten wir
der Wettervorhersage vertrauen und uns trauen.

Wann: 12.Nov. 2014 13:00 Uhr !!

Wo:  Treffpunkt ist das  Waldhotel Bärenstein
Am Bärenstein 44
32805 Horn-Bad Meinberg
Ortsteil Holzhausen-Externsteine

Hier können wir anschließend bei Kaffee und Kuchen die Wanderung ausklingen lassen.

Der Rundweg ist ca. 8 km und verläuft überwiegend über geteerte Feldwege.
Die Wanderzeit beträgt etwa 2 Std.Näheres zum Verlauf der Wanderung entnehmt bitte dem beigefügten Tourenplan.


Schöne Sonntagsgrüße aus Wöbbel
Uli
Vor dem Waldhotel Bärenstein treffen sich: Wilfried Nunne, Gisela Pieper, Ulla Kuenemund, Angelika Holz, Jürgen Brokmann, Heinz-Gerhard Pieper, Hans-Heinrich Frierk, Bernhard Kaufmann, Klaus Bonifacius, Karl-Heinz Seebode, Ulrich Kröger und A. Seebode
Bernhard Kaufmann, Karl-Heinz Seebode, Klaus Bonifacius, Heinz-Gerhard Pieper, Hans-Heinrich Frierk, Barbara Kröger,  Gisela Pieper, Angelika Holz, A. Seebode, Wilfried Nunne ,Ulla Kuenemund und Ulrich Kröger

Bernhard Kaufmann, Jürgen Brokmann, Manfred Hempelmann, Karl-Heinz Seebode, Klaus Bonifacius, Heinz-Gerhard Pieper, Barbara Kröger, Hans-Heinrich Frierk, Gisela Pieper, Angelika Holz, A. Seebode, Wilfried Nunne und Ulla Kuenemund









                                                     Zwei sind unten geblieben


                                       Hier liegt es herrum: das viele Geld
                                       Spiegelungen oben und unten




Dieses Mal nur zum Kaffeetrinken dabei: Annemarie Hagemann

Sonntag, 2. November 2014

Hiddesen, Donoper Teich, Kupferberg, Hiddeser Bent am 29. Oktober 2014

Ulrike und Heinrich Dierks laden ein zu einer fröhlichen Wanderung.
 
Treffpunkt ist am Mittwoch, den 29. Oktober 2014 um 13 Uhr am Hülsenweg in Detmold-Hiddesen.
Die Wanderung soll so, oder so ähnlich ablaufen, wie sie in der Anlage dargestellt ist.
 
 
Anschließend (also ca. 15 Uhr) ist eine Einkehr bei der
  
in Hiddesen vorgesehen.
 
 
Der Konditormeister Martin Dahlhaus, der früher für die Fußballer des FC Bayern München die
ausgefallenen Torten kreiert hat, ist seit 1992 Inhaber der Zuckerbäckerei und Brotmanufaktur gleichen Namens.
Auch heute ist er weit über Lippes Grenzen hinaus für seine verrücktesten Torten bekannt.

Hier die Fotos der Wanderung:



















 
 

Augustdorfer Dünenfeld am 17. September 2026

Bei unserer nächsten Wanderung sind wir neugierig auf das „Augustdorfer Dünenfeld“.  Dieses liegt bei Augustdorf am Rand des Truppenübungspl...