Mittwoch, 21. Oktober 2015

Eschenbruch rund am 21.11.2015


Hallo,

853 Dörfer aus NRW haben sich bei „Unser Dorf hat Zukunft“ beworben – gewinnen konnten aber nur 51.
Ganz vorn dabei war das neue „Bronze-Dorf“ Eschenbruch.

Bei einer fröhlichen Wanderung wollen wir das Ergebnis selber testen und treffen uns dazu

am Mittwoch, den 21. Oktober 2015 um 13.30 Uhr am

Navi-Adresse: Winterbergstraße 15 | 32825 Blomberg

Unsere Wanderung führt uns durch Wald und Feld rund um Eschenbruch, ist 7,5 km lang und wird ca. 2 Stunden dauern.
Der Treffpunkt liegt am Ortseingang von Eschenbruch aus Richtung Blomberg oder Barntrup.
Direkt am Abzweig des Dienstweges liegt der Friedhofsparkplatz, auf dem wir ausreichend Stellplätze finden sollten.

Ich bin gerne bereit, eine Fahrgemeinschaft mit weiteren “Westlippern” zu bilden.
Bitte meldet Euch wegen einer Abstimmung bei mir unter 05232 2816.

Nachdem wir bei der letzten Wanderung pitschenass geworden sind, habe ich für Mittwoch die Sonne bestellt.
Ich bin sehr gespannt, ob auch geliefert wird! 
Nach der Wanderung wird uns die 

im Forsthaus leider nicht geöffnet.
Ich bin daher noch auf der Suche nach einem Ersatz und denke dabei an das Dorfgemeinschaftshaus in Eschenbruch,
notfalls an “Moses Hütte” am Schiedersee, dahin müssten wir allerdings etwa 4 km fahren.
Einzelheiten dazu folgen möglichst kurzfristig.

Viele Grüße
Manfred Hempelmann
   












In der Gaststätte des Dorfgemeinschaftshauses wurden wir dann bei reichlich Kaffee, Bienenstich und Butterkuchen nebst Kaltgetränken bestens von Herrn Harte bewirtet.







Mittwoch, 16. September 2015

Regenwanderung zum Bienenschmidt

Hallo Spaskarrenwanderer,
zu einer spätsommerlichen Wanderung in Hörste lade ich herzlich ein.
Treffpunkt ist am Mittwoch, den 16. September 2015 um 13.30 Uhr der Sportplatz in Lage-Hörste (Navi: Lage, Freibadstraße).
Zum Kaffee wollen wir im “neuen” 
einkehren.
Parken können wir wegen Straßenbauarbeiten dort allerdings nicht, was ich bei der Anmeldung erfuhr.
Daher habe ich meine ursprüngliche Planung auch geändert, da diese mit der neuen Zuwegung sonst zu lang geworden wäre.



                             13 "wasserfeste" Wanderer waren dabei

Donnerstag, 6. August 2015

Rischenau "Paradiesmühle"

Wir laden zu einer Wanderung im Schwalenberger Wald ein. Die Wanderung 
ist ca. 8 km lang, bei einer Gehzeit von ca. 2 – 2,25 Stunden.

Wann:  Mittwoch, den 12.08.15 um 13:30 Uhr

Treffpunkt: Festplatz am Sportplatz/Schützenhalle in Rischenau, Paradiesmühle
(gegenüber dem Cafe Paradiesmühle)



Anfahrt:
Von Schwalenberg kommend der Hauptstraße durch den Ort folgen und nach 
der Mehrzweckhalle rechts in die Straße Paradiesmühle abbiegen 
(Hinweisschilder: Paradiesmühle, Schützenhalle, Sportplatz)


Kurzbeschreibung:
Der Weg führt uns kurz durch Rischenau, am Friedhof vorbei auf den A3. 
Diesem Rundweg durch den Schwalenberger Wald folgen wir, bis wir dann 
nunmehr schon in Richtung Biesterfeld den Weg mit dem 'K' folgen, um 
direkt nach Biesterfeld zu kommen. Wir erreichen dort die Rückseite 
des ehemaligen Forsthauses, dass heute ein Wohnhaus ist. Dieses ist 
auf den Grundmauern des abgerissenen ehemaligen gräflichen Schlosses 
(Herrenhaus) derer zu Lippe-Biesterfeld erbaut. Dann passieren wir zu 
rechten Hand die ca. 650-jährige Marienlinde, eine der ältesten Linden 
Deutschlands. Wir biegen nach links ab und haben die Rückseite der 
ehemaligen Brennerei und Brauerei auf der linken Seite. In der 
Hauswand ist ein Medaillon der Fürstin Pauline eingelassen. 


Diese Brauerei brachte seinerzeit viel Geld ein, da alle Wirte in der 
Umgebung verpflichtet waren, das Bier und den Schnaps nur von hier zu 
beziehen. Wir folgen nun die Straße Teichweg weiter und erreichen die 
'Paradiesmühle', eine stimmungsvolle Schänke innerhalb einer alten 
Mühle, deren Geschichte bereits 1664 beginnt.
Dort werden wir zu Kaffe/Tee und der „Schlosstorte“ erwartet.



Bernhard Kaufmann und Heinz Gerhard Pieper






Vor 345 Jahren im Jahre 1664 als der hiesige Graf Jobst Hermann zu Lippe-Biesterfeld, ein Vorfahr des verstorbenen Prinzen Bernhard der Niederlande, in Biesterfeld eine Mühle errichten ließ. Vier davor geschaltete Teiche sollten die Mühle betreiben. Der oberhalb der Mühle gelegene Paradiesteich gehörte dazu. Stolz wähnte er sich im Glauben im Recht zu sein, dies als Graf auch tun zu dürfen, doch hatte er nicht mit dem Groll des Paderborner Erzbischofs gerechnet, der hier im Lande seine Zustimmung zum Bau dazu geben mußte. So begab es sich alsbald, dass der Bischof seine Boten mit einer Batterie Soldaten sandte, die Biesterfelder Mühle „zu schleifen“. Innerhalb wenigerTage wurde die Mühle dem Erdboden gleichgemacht, alle Hölzer zerschlagen und auch das Wasserrad in Stücke gehauen, das nur noch die Grundmauern übrig blieben.... . …und so kam es, daß der Bauplatz hundert Jahre wüst liegen blieb, bis der letzte Herr auf Biesterfeld, Graf Friedrich Carl August den Mut Fand am Martinstag, dem 10.November 1764 die Mühle erneut zu errichten. Der Bau der Mühle kostete damals 734 Thaler, 20 Groschen u. 4 Pfennige. Die Mühle diente zunächst als Sägemühle zum Sägen von Holz, als Bohrmühle für die Herstellung von Wasserleitungsrohren aus Baumstämmen und natürlich als Mahlmühle zum Mahlen von Schrot und Korn. Die Mühle wurde seit dieser Zeit an die jeweiligen Verwalter sogn. Konduktoren der Domäne und Meierei Biesterfeld verpachtet, deren erster Müller der Amtsverwalter Gebser war. 1793 übernimmt Anton Müller mit seinem Sohn Dietrich die Mühle und bewohnt zwei Räume des alten Mühlengebäudes (heutiges Mühlenkontor und dahintergelegene Küchenkammer) In dieser Zeit kommt erstmals der Name „Paradiesmühle“ auf, deren Name sich auf die „paradiesischen“ Arbeitsverhältnisse aufgrund der Gewerbefreiheit bezieht...und nicht, wie man vermuten könnte, aufgrund der Lage... Ab 1833 führt der hiesige Tischlermeister Heinrich Topp die Mühle weiter, der erstmalig zusätzlich eine Ölmühle betreibt; neun Jahre später geht das Anwesen gegen eine Zahlung von 500 Thalern in Erbpacht an den Elbrinxer Ernst Christian Herbst über. In dieser Zeit entsteht der in Bruchsteinfachwerk angelegte Vorbau (der, nach fast hundert Jahren, in 2004 wieder zum Vorschein kam). Am 2.12.1847 wird die Mühle an den Müller Friedrich Warneke für 1200 Thaler verkauft. Unter seiner Bewirtschaftung wird die Ölmühle weiter ausgebaut und eine neue Grützemühle in Betrieb genommen. (zwei sogenannte Hausgeister - einer an der Scheunenwand - einer am Wasserfall und ein Hausstein in der Turbinenkammer zeugen heute noch von seinem Tun)
Nach dem Tode Warnekes verkauft seine Frau die Mühle 1867 für nunmehr 3200 Thaler an den Mosebecker Wilhelm Tegeler... Doch schien der Kontrakt unter keinem guten Stern zu stehen; ein dunkler Schatten schwebt über dem Glück des jungen Müllers.: Zwei Jahre hiernach ertränkt sich sein Mühlenbursche Friedel aus Liebeskummer im Paradiesteich (man munkelte die Liebe zu einem jungen Mädchen aus wohlsituiertem Hause blieb ihm versagt) und zwei Monate später verstirbt der Müller qualvoll an einem hartnäckigen Lungenübel.... Ein großer Berg Schulden türmt sich vor der Witwe Tegeler auf und am 2. Weihnachtstag im Jahre 1870 entschließt sie sich schweren Herzens die Ehe mit dem Mühlenfachmann Heinrich Karl Wilhelm Specht aus Bodenwerder einzugehen, um den Untergang der Mühle abzuwenden. (Ihr findet die Heiratsurkunde rechtsseitig am großen Fenster in der heutigen ‚Galerie’) Endlich scheint das Glück wieder Einzug zu halten: Unter der neuen Bewirtschaftung erblüht die Mühle zu neuem Leben: Ein neues Wasserrad wird errichtet, bessere Mühlsteine angeschafft, ein Fuhrwerkbetrieb verbessert den Kundendienst. Im Jahre 1887 wird durch den Bau und Betrieb einer Dampfmaschine zusätzliche Kapazität für den Mühlbetrieb geschaffen. (im heutigen Thekenraum zeugen guterhaltene Pläne an den Wänden hiervon). In dieser Zeit geht das gesamte Mühlanwesen von Erbpacht in Privateigentum über. Im Jahre 1908 versterben die Eheleute Specht kinderlos. Der Neffe August Specht aus Niese übernimmt die Mühle. In seiner Zeit wird 1922 die Dampfmaschine abgerissen, durch einen Elektromotor und schließlich durch einen Dieselmotor ersetzt. Das bis 1928 betriebene oberschächtige Wasserrad wurde durch eine leistungsstärkere Turbine ersetzt und bis 1990 betrieben.. Mitte der 40er Jahre versterben August Specht und sein Sohn Friedrich in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. Die Mühle geht 1946 nach Heirat der Schwester Friedrichs, Luise Specht mit Fritz Hofmeister aus Rischenau in deren Besitz über und wird bis Anfang der 90er Jahre als Mühle und Genossenschaft für die Ortschaften um Rischenau betrieben (hier wurde alles für den landwirtschaftlichen Bedarf Notwendige vertrieben). Nach dem Tode Fritz Hofmeisters im Jahre 1990 erbtt sein Sohn Fritz-Jürgen die Mühle, während seine Tante, Emma Specht nunmehr als letzte „Müllerin in Rischenau“, das Anwesen weiter instand hält. Im Jahre 2004 findet die Paradiesmühle Idealisten um den aus Berlin stammenden Betreibers Bodo Westerhove, welche die Paradiesmühle nach umfangreicher Restaurierung mit Hilfe vieler fleissiger Freunde der Allgemeinheit in Form eines neueröffneten Mühlencafes wieder zuführen. Nach 345 Jahren Mühlengeschichte wird die Paradiesmühle wieder zu neuem Leben erweckt ...

Eine sehr interessant gemachte Internetseite ist zu finden unter:
http://www.paradiesmuehle.de/

Hier die Fotos der Wanderung 







  



























 

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