Donnerstag, 23. September 2010

Nieheim, Buchholz 22. September 2010















 


Liebe Müllers,

wer von euch Müllers hat wieder Lust, nach der langen Sommerpause, zu wandern??

Nieheim, rund um den Buchholz, ist mein ausgewähltes Wandergebiet!

Wann: Mittwoch 22.Sept. 2010, 14:00 Uhr ab Westfalen Culinarium.

Das Westfalen Culinarium ist Start und Ziel dieser Wanderung.

Nieheim ist bekannt durch seinen Käsemarkt von internationalem Ruf und neuerdings auch durch das Westfalen Culinarium, eine historische Erlebnismeile wo Produktionsprozesse (z.B. das Bierbrauen) anschaulich dargestellt werden.

Näheres hierzu siehe www.westfalen-culinarium.de

Doch zurück zur Wanderung:

Wir wandern durch das historische Stadtgebiet, und  einen herrlichen Hochwaldbestand. Von den Höhen des Stadtwaldes haben wir einen wundervollen Blick auf das Steinheimer Becken und das Lippische Bergland. Vom Holsterturm genießen wir abschließend einen Blick über die Stadt Nieheim. Wanderzeit  ca. 2,5 Std. Wanderstrecke etwa 8 km.

Weil diese Wanderung teilweise auf Wiesen- und unbefestigten Waldwegen erfolgt, ist  festes Schuhwerk angesagt.

Wer will, kann anschließend noch die Erlebnismeile des „Westfalen Culinarium“ genießen.

Die Anreiseplanung übernimmt sicherlich euer  Navigationssystem.

Hier die Anschrift: für euere Zieleingabe:  Lange Str. 12, 33039 Nieheim/Westf.

Donnerstag, 24. Juni 2010

3 - Höhlenwanderung am 30. Juni 2010

Hier die Fotos der Wanderung:

Bei hochsommerlichen Temperaturen machten sich 12 Wanderer auf die Socken.

Eine Zwischenrast wurde eingelegt im Bauerkamp. Die Tour endete um 17 Uhr bei Kaffee und Kuchen im Waldschlösschen. 



















Die hier vorgestellte Wanderung erfordert ein wenig Kondition. Sie führt über eine Wegstrecke von ca. 13 km und nimmt etwa 3 Stunden in Anspruch.

Es ist eine ruhige Wald- und Feldwanderung mit viele schönen Ausblicken auf angenehm zu begehenden Wegen. Wir erwandern dabei in ständigem Auf und Ab 3 lippische Höhlen. 

Der Startpunkt ist die Bushaltestelle „Brauerei“ im Schlänger Ortsteil Kohlstädt. Ausgewiesene Wanderparkplätze existieren hier nicht, für unsere PKW stehen aber ausreichend geeignete Parkmöglichkeiten entlang der ehemaligen B1 zur Verfügung.

Wegbeschreibung

Von der Bushaltestelle aus marschieren wir ein kurzes Stück zurück in Richtung Schlangen. Nach wenigen Metern biegen wir links ab, in die Straße „In der Grund“. Von nun an folgen wir der Markierung des Wanderwegs ◊. Kurz nachdem wir die Talbrücke der Bundesstraße 1 unterquert haben, biegen wir nach links ab. Bald erreichen wir einen malerischen, von knorrigen Bäumen gesäumten Hohlweg.

Der Weg führt über einen Hügelkamm, zu beiden Seiten sind wir von welliger Weidelandschaft umgeben. Nach links blicken wir bis zu den Wäldern auf der anderen Seite der tief ins Tal eingeschnittenen Passstraße über die Egge. Im Frühjahr kann man hier am Weg eine Vielfalt von Frühblühern bestaunen, so zum Beispiel Leberblümchen, Buschwindröschen oder auch Veilchen.

Nach einer Weile führt uns der Weg in den Wald, am ersten Kreuzungspunkt halten wir uns geradeaus. Kurz darauf erreichen wir die Hohlestein-Hütte. Diese Schutzhütte ist in keinem guten Zustand und lädt zu einer Rast nicht unbedingt ein, bei einem kräftigen Regenschauer erfüllt sie dennoch ihren Zweck. Einige Meter hinter der Hütte gabelt sich der Weg, wir halten uns rechts. Wenig später bietet sich die Möglichkeit, einen kurzen Abstecher nach links zur Hohlsteinhöhle zu unternehmen. Die entsprechende Markierung am Baum dürfen wir nicht verpassen, es gibt keinen eigenen Wegweiser! Schon sind wir an der Hohlsteinhöhle angelangt.

Diese Klufthöhle führt auf einer Länge von 260 m bis in die Tiefen der kreidezeitlichen Turonschichten. Da die Höhle ein wichtiges Überwinterungsquartier für zwei Fledermausarten, das Große Mausohr und die Teichfledermaus, darstellt und darüber hinaus eine Vielzahl von Kleinlebewesen beheimatet, ist der Höhleneingang von einem Gitter verschlossen. 

Wer mindestens bergsteigerisch geübt ist, kann bei der Försterei Externsteine einen Schlüssel für das Tor gegen Hinterlegung seines Personalausweises ausleihen und die Höhle auf eigene Gefahr erkunden. Allerdings bietet sich auch bei verschlossenem Tor ein kurzer Einblick in die Tiefen dieser Klufthöhle.

Wir wollen uns die Kletterei jedenfalls ersparen.

Nach diesem kleinen Abstecher kehren wir auf den Hauptweg zurück und setzen unsere Wanderung fort. Die Hudebuchen am Wegesrand erscheinen uns wie Gespenster.Bald treten wir wieder aus dem Wald heraus und genießen einen weiten Blick über Felder und Weiden in Richtung Veldrom. Bei der nächsten Abzweigung halten wir uns rechts.

Über den Eggeberg hinweg geht es an den Windrädern vorbei auf den (kleinen) Bielstein, der mit 409 m um einige Meter höher ist, als sein (großer) Bruder, der mit dem Sendemast oben darauf.

Wir tauchen in den Wald ein und erreichen nach kurzer Wegstrecke die 2. Höhle, das Lukenloch. Der Eingang ist von außerhalb eines Zaunes zu sehen.

Nach einigen hundert Metern sehen wir die in einem geologischen Aufschluss liegende Bielsteinhöhle.  Wer Lust hat, kann hier nach Fossilien suchen.

Am Wegesrand finden wir einen gut erhaltenen Grenzstein.

Wir gehen weiter und erreichen auf ansteigendem Weg die Gaststätte Bauerkamp (oder doch: Bauernkamp?). Hier ist eine kleine Pause möglich (montags Ruhetag) zur Stärkung und zum Austausch von Körperflüssigkeiten.

Auf dem A1 geht die Wanderung mit schönen Ausblicken ins Paderborner Land und bei guter Sicht hin zu den Ausläufern des Sauerlandes weiter in das Lange Tal hinunter. Dort zweigen wir bald rechts ab in Richtung Schweinestallsgrund, wo ich mich letztes Mal verlaufen habe (also aufpassen beim Abzweigen).




Im Hasselholz geht es in einer Spitzkehre hinunter in den Borgesgrund, vor einer Bank geht es rechts hinauf in den Wald wo wir bereits wieder die Autos auf der B1 hören. Bald unterqueren wir die Straße und sind wieder in Kohlstädt angelangt. Entlang der alten B1, vorbei an der alten Burg Kohlstädt geht es auf dem breiten Gehweg durch das Dorf zurück zum Ausgangspunkt an der alten Brauerei.

Zur Stärkung bietet sich anschließend an ein Besuch im Kreuzkrug  (Dienstag Ruhetag)

Sonntag, 30. Mai 2010

Werrequelle am 2. Juni 2010


11 Wanderfreunde haben teilgenommen und berichteten anschließend begeistert.

Fotografisch wurden leider weder die Wanderstrecke, die Teilnehmer, noch der Kuchen dokumentiert.






Wer kennt nicht unsere Werre, aber wer war schon mal an ihrer Quelle?

Inge und Annemarie laden uns deshalb zu einer ca. 2stündigen Wanderung am 2. Juni 2010 rund um den Kurpark von Bad Meinberg ein.

Wie immer starten wir um 13:30 Uhr.

Treffpunkt ist das Hotel Schauinsland in Bad Meinberg, Pyrmonter Str. 51 an der B 239 Richtung Belle - Auffahrt zur B1.

Parkplätze sind am Hotel vorhanden.

Die Werre beginnt ihren Lauf bei Wehren in der Nähe von Bad Meinberg. Der Quellort ist eher unauffällig, die Quelle entspringt fast im Sumpf. Schnell nimmt das Gewässer an Stärke zu und fließt als ansehnliches Gewässer durch den Kurpark von Horn Bad Meinberg.

Im weiteren Verlauf passiert der Fluss die Städte Detmold und Lage. In Bad Salzuflen trifft die Werre auf die Bega. Als bedeutendster Fluss des Kreises Lippe fließt dieser weiter Richtung Herford und mündet nach 69km bei Bad Oeynhausen in die Weser.


Dienstag, 18. Mai 2010

Leistruper Wald am 5. Mai 2010










Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah

Mit dieser viel zitierten Frage von Johann Wolfgang von Goethe, möchte ich dich einladen, mit mir am 5. Mai d.J. den Leistruper Wald zu durchwandern.

Rundwanderweg ca. 8 km. Geringe Steigungen sollten eingeplant werden.

 

 

Der Leistruper Wald ist bekannt durch seine Opfersteine.

Seinen Namen erhielt das Gebiet vom Gut Leistrup und wurde zum ersten Mal im Jahre 1390 urkundlich erwähnt.

Der Wald ist lichtdurchflutet und beherbergt schöne Laub- und Nadelgehölze.

 

 

 

 

Opfersteine im Leistruper Wald in Diestelbruch

 

Kurzbeschreibung:

Geologisch betrachtet, handelt es sich bei den Opfersteinen um Lesesteine. Sie sind zum Teil mehrere Kubikmeter groß und stammen aus den im Untergrund des Gebietes eingelagerten hellgrauen und bis zu zwei Meter dicken Sandsteinbänken. Dazwischen finden sich Schichten aus schwarz-grauem Ton.

Abgelagert wurden sie vor etwa 200 Millionen Jahren. Doch über diese geologischen Fakten hinaus haben die als Naturdenkmal ausgewiesenen Opfersteine für viele Menschen eine magische Anziehungskraft. Bis heute wissenschaftlich nicht erklärte Rillen, Löcher und schalenförmige Vertiefungen lassen die Annahme zu, dass sie zu kultischen Zwecken von Menschenhand geschaffen wurden.
Opferriten, Energielinien, Kraftfelder, astronomische Vernetzungen mit anderen magischen Orten in der Umgebung, wie zum Beispiel den Externsteinen sind Stichworte im Zusammenhang mit den Opfersteinen. Auf eine mögliche kultische Bedeutung weist auch die Chronik der Stadt Detmold hin: sie schreibt von „Schalensteinen“ als steinernen Dokumenten aus vorchristlicher Zeit. Zudem haben die Germanen ihren Göttern in „Heiligen Hainen“ geopfert und der Teil des Leistruper Waldes, in dem die Opfersteine liegen, heißt „Alter Hain“.
 

 


 

 

 Anfahrtsweg zum Parkplatz Berghof Stork:

Von Detmold  kommend  B 239 (Kreuzung Remmighausen Nordumgehung) Richtung Schönemark fahren!

Biege links ab auf K 93 Wilberger Str.,

nach ca. 900 m biege links ab auf Lenstruper Weg,

nach ca. 200 m biege rechts ab auf Strangweg,

nach ca. 1,5 km biege links ab auf Leistuper Wald-Str.,

 

zum Parkplatz Berghof Stork

Nach der Wanderung können wir im Berghof,  mit dem wohl schönsten Ausblick auf den Teutoburger Wald, (Werbung Berghof Stork) verweilen und den Tag bei Kaffee, Tee, Bier und Kuchen ausklingen lassen. Weil hier der Kuchen frisch zubereitet wird,  wäre es wünschenswert, dem Wirt vorab die Teilnehmerzahl zu benennen. Aus diesem Grunde bitte ich dich, mir deine Teilnahme ( per Mail) bis zum 4.5.  mitzuteilen.

 

Also, bis zum 5.Mai.

Uli

 

 

 

Augustdorfer Dünenfeld am 17. September 2026

Bei unserer nächsten Wanderung sind wir neugierig auf das „Augustdorfer Dünenfeld“.  Dieses liegt bei Augustdorf am Rand des Truppenübungspl...